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Die Geschichte des Kurhauses Meran

Foto: Riedmann
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Seit 1840 wurden in Meran Versuche unternommen, ein
Kurhaus zu bauen. 1873 wurde der von Josef Czerny erstellte Kurhausplan
genehmigt. Die offizielle Eröffnung des heute bezeichneten Westflügels
fand am 14.11.1874 statt. Während der Eröffnungsfeierlichkeiten
wurde das damalige Kurhaus mit 102 Gasflammen festlich beleuchtet.
Im Jahre 1897 wurde die Gasbeleuchtung durch elektrisches Licht ersetzt.
Um die Jahrhundertwende wurde die östlich gelegene Terrasse überbaut
und die früheren Lesesäle errichtet. Man sprach von einem
generellen Umbau, der dann im Jahre 1911 mit der Beauftragung des
Wiener Architekten Friedrich Ohmann endete.
Er plante den großen Kursaal und die Rotunde, die das Meraner
Kurhaus zum schönsten Jugendstilbau des Alpenraumes werden ließ. |
| Die Bauarbeiten wurden im Jahre 1913 begonnen und zu
Silvester 1914 fand die feierliche Eröffnung statt. Die Deckengemälde
im Kursaal stammen von Rudolf Jettmar, Alexander Rothaug und Horazio
Gaigher. |

Foto: Riedmann
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Foto: Riedmann
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In den letzten Jahren wurde der gesamte
Komplex , auch jener aus dem Jahr 1874 vollständig renoviert
und steht nun für Konzerte, Bankette, Kongresse, Präsentationen,
Pressekonferenzen, Bälle u.v.m. zur Verfügung. 13 Säle,
deren Einrichtungen dem internationalen Standard entsprechen, bieten
je nach Bedarf Platz für 10 bis 1.000 Personen. Es steht außerdem
ein eigenes Restaurant mit Café und Konditorei zur Verfügung.
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