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Kuriositäten und Persönlichkeiten

Glanzvolle, turbulente und magere Zeiten

Der erste Kurgast – Dr. Johann Nepomuk Huber
Anfang des 19. Jahrhunderts bestand Merans einziger Reichtum in den landschaftlichen Reizen seiner Umgebung und im gesunden Klima. Dr. Johann Nepomuk Huber betreute die Fürstin von Schwarzenberg als ihr Leibarzt während ihres Aufenthaltes 1836 in Meran. Mit seiner medizinischen Broschüre „Über die Stadt Meran in Tirol, ihre Umgebung und ihr Klima nebst Bemerkungen über Milch-, Molken- und Traubenkur und nahe Mineralquellen“, erschienen im Jahre 1837, machte er die Vorzüge Merans in weiten Kreisen Europas bekannt und gab sozusagen den Auftakt zur Entwicklung Merans als Kurstadt.

Die erste Heilanstalt – Dr. med. Bernhard Mazegger
1840 errichtete Dr. Mazegger in Obermais die erste Kaltwasser-Heilanstalt und die erste Fremdenpension. Die Meraner Bevölkerung beobachtete die Entwicklung mit spöttischem Misstrauen. Mazegger jedoch empfahl eine Kaltwasserkur im Sommer, die Molkekur im Frühjahr, die Traubenkur im Herbst und war seiner Zeit damit weit voraus. Erst in den 80er Jahren entstanden die exklusiven Hotels in der Stadt. Bis dahin wurde Meran vornehmlich von Brustkranken und anderen Erholungsbedürftigen besucht, wovon die zahlreichen Sanatorien zeugen.

Kupfer für den Krieg
Während des Ersten Weltkrieges musste das Kupferdach des Kurhauses mit einem Gesamtgewicht von 8.800 kg gegen eine Entschädigung von 4,5 Kronen/kg Kupfer an die Militärbehörde abgetreten werden ...


Die Kriegsküche im Kurhaus
Im Jänner 1917 wurde im Parterre des Kurhauses eine Kriegsküche eingerichtet, welche Platz für 1.000 Personen bot. Eine Reihe von Meraner Frauen hielt zunächst den freiwilligen Ernährungsdienst aufrecht. Nach dem Eintreffen der italienischen Besatzung gab die Kriegsküche täglich an die 6000 Mahlzeiten für die Soldaten aus.

Staatsbesuch des Königs
Der einstige Nobelkurort am „Südbalkon“ der Donaumonarchie wurde mit Ende des Ersten Weltkrieges zum nördlichsten Provinznest Italiens. Im Oktober 1920 wurde Südtirol dem Königreich Italien einverleibt. Ein Jahr später statteten König Viktor Emanuel III und Königin Helene Südtirol einen Besuch ab. Im Kurhaus ließ man zu diesem Anlass die Schulkinder aufmarschieren.

140. Geburtstag der Kurstadt
Bereits 1974 konnte man das 100-jährige Bestehen des alten Kurhauses im Pavillon des Fleurs und das 60-jährige Bestehen des Großen Kursaales feiern, da stand 1976 schon ein weites Jubiläum an: 140 Jahre Kurstadt Meran, seit dem Aufenthalt der Fürstin Mathilde von Schwarzenberg und Leibarzt Dr. Johann Nepomuk Huber. Das renovierungsbedürftige Kurhaus wurde vom Architektenehepaar Gutweniger für’s Nötigste renoviert und „verschönert“. Mehrere internationale Pferderennen, ein internationales Schachturnier um den Meraner Gold-Cup, eine Ausstellung und ein Landesmusikfest mit großem Festumzug, Konzerte des Münchner Rundfunkorchesters, des Philharmonie Orchesters Bad Reichenhall und des Bozner Haydn-Orchesters, Galaabende und Shows standen auf dem Programm der dreiwöchigen Feierlichkeiten.

Schachweltmeisterschaft in Meran
Im Jahr 1981 rückte die Schach-Weltmeisterschaft Meran wieder ins Rampenlicht. Der Bürgerinitiative „Arbeitskreis Meran“ rund um Ing. Siegfried Unterberger war es gelungen, sowohl das Kandidatenfinale 1980 als auch die Schach-Weltmeisterschaft selbst in die Kurstadt zu holen. Das Flair des Kurhauses wurde für die feierliche Eröffnung genutzt.



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